Kommunalkredit

Flexible Bürogestaltung im Wiener Altbau

Wände lassen sich relativ schnell öffnen. Bei Gewohnheiten dauert es meist etwas länger. Am Wiener Standort der Kommunalkredit Gruppe bedeutete der Wechsel von vielen Zwei- und Vier-Personen-Büros zu einer offenen Arbeitswelt deshalb mehr als einen neuen Grundriss. Die bestehende Bürostruktur sollte flexibler werden, ohne den historischen Charakter des Altbaus zu verlieren.

In enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro hellwach entstand so auf rund 10.000 m² eine neue Flächenlogik, die Blaha Office mit den passenden Einrichtungslösungen unterstützt. Das Prinzip dahinter: Nicht jeder Quadratmeter muss alles können. Stattdessen folgt die Bürogestaltung der jeweiligen Aufgabe: Austausch, konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Gespräche und Rückzug bekommen jeweils den Raum, den sie brauchen.

So wurde aus vielen einzelnen Büros eine moderne Arbeitswelt mit offenen Arbeitsplatzgruppen, Team- und Besprechungszonen, Kollaborationsflächen, Sozialbereichen und Telefonboxen – während der Altbau ganz bewusst Altbau bleiben durfte.

Open Space bei Kommunalkredit: Offenheit mit Struktur

Ob Open Space funktioniert, entscheidet sich schließlich nicht daran, wie offen ein Grundriss aussieht, sondern daran, wie gut Menschen darin arbeiten können. Bei Kommunalkredit folgt der Ort deshalb der jeweiligen Aufgabe. Wer Ruhe braucht, findet Rückzugsbereiche und Telefonboxen. Für Abstimmungen und gemeinsames Arbeiten stehen Teamzonen und flexibel nutzbare Bereiche zur Verfügung. Auch innerhalb der offenen Büroflächen sorgen unterschiedliche Elemente für Struktur: Die elektrisch höhenverstellbaren MOTUU Doppeltische bilden kompakte Arbeitsplatzgruppen, Akustik Line Sichtschutzblenden schaffen visuelle Abgrenzung und bepflanzte Elemente gliedern die Fläche, ohne wieder feste Grenzen einzuziehen.

Eine eigene Leitfarbe pro Geschoss erleichtert zusätzlich die Orientierung. Farbtöne wie Blassblau, Caratbeige und Eukalyptusgrün greifen die ruhige, natürliche Gestaltung auf und verbinden die neue Büroeinrichtung mit der Atmosphäre des historischen Gebäudes. Das Ergebnis ist keine Offenheit um jeden Preis, sondern mehr Wahlfreiheit im Arbeitsalltag – je nachdem, was gerade ansteht.

Intelligente Flächennutzung durch integrierten Stauraum

Mehr Möglichkeiten brauchen dabei nicht automatisch mehr Fläche. Auch Bereiche, die im Büro häufig nur als Verbindung gedacht werden, übernehmen bei Kommunalkredit eine Funktion. Locker und Stauraum wurden in langen Modulen des Regalsystems TWENTY gebündelt und gezielt in den Gangbereichen integriert. So bleibt benötigter Stauraum verfügbar, während die eigentlichen Arbeitsbereiche möglichst frei genutzt werden können. Ergänzt wird die Einrichtung unter anderem durch den ReBounce Hocker von Blaha Office, den Plus Stuhl und das Madison Tischgestell von Johanson, den Mynt Stuhl und den ACX Light Drehstuhl von Vitra, den Varya Barhocker von Inclass, den se:fit Hocker von Sedus sowie den Fork Outdoor Tisch von Lapalma.

Entscheidend ist dabei weniger das einzelne Möbelstück als das Zusammenspiel: Arbeitsplätze, Rückzugsorte, Stauraum und Begegnungszonen übernehmen jeweils eine klare Aufgabe. So entsteht Offenheit nicht durch möglichst viel freie Fläche, sondern durch die Möglichkeit, je nachTätigkeit den passenden Ort zu wählen.

Wie gut passt Ihre Fläche zu Ihrem Arbeitsalltag?

Finden Sie heraus, wo Ihre Arbeitsumgebung bereits gut funktioniert und wo sich mit einer
klareren Flächenlogik mehr Möglichkeiten schaffen lassen.

Die Lösung: Innenarchitektur als Ensemble inszenieren

Inspiriert vom Prinzip eines guten Bühnenbildes haben wir ein Raumkonzept geschaffen, das Flexibilität, Struktur und Ästhetik vereint – mit Platz für Improvisation und Zusammenarbeit.

In den Hauptrollen:

  • das modulare Twenty-System, das mit wandelbaren Elementen klare Strukturen schafft, ohne den offenen Raum zu begrenzen;
  • die platzsparenden Bend-Tische, die eine flexible Arbeitsplatzgestaltung ermöglichen – zwischen Fokus, Kollaboration und kreativem Austausch;
  • die eleganten Plain-Schränke, die mit reduziertem Design und durchdachtem Stauraum für visuelle Ruhe und funktionale Ordnung sorgen;
  • und der repräsentative Casoni-Empfang, der als Ruhepol im Raum wirkt – und zugleich Begegnung, Kommunikation und Orientierung ermöglicht.

Warum das funktioniert?

Weil bei Blaha jedes Möbelstück mehr ist als ein Objekt: Es übernimmt eine Rolle, es schafft
Identität – und passt sich an. Für moderne Arbeitswelten, in denen Veränderung zum Alltag gehört,
sind solche modularen Bürolösungen ein zentrales Gestaltungselement. Wie ein gut eingespieltes
Ensemble wirken sie funktional klar gegliedert und gestalterisch als wandlungsfähige Einheit
verbunden.

Das Ergebnis: flexible Raumgestaltung, die inspiriert

Auch farblich folgt die Gestaltung einer klaren Regie: Dottergelb, Vulkanrot und Bordeaux setzen gezielt Akzente, getragen vom warmen Holzdekor Akazie Elfenbein. Wie Lichteffekte auf einer Bühne schaffen diese Farben Atmosphäre, geben Orientierung – und spiegeln das Corporate Design von ART for ART wider.

Ein Projekt, das zeigt: Raumgestaltung ist mehr als Kulisse. Sie kann inspirieren, motivieren –
und zur Bühne werden. Für neue Ideen. Und für alles, was kommt.